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Friedrich AniTotsein verjährt nicht |
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Martin SuterDer Koch |
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Wartezeit. 5, 10, 15 und 20 Minutengeschichten der Weltliteratur |
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Arno GeigerAlles über Sally |
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Kristof MagnussonDas war ich nicht |
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William BoydEinfache Gewitter |
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Helmut KrausserEinsamkeit und Sex und Mitleid |
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Raymond Queneau/ Joe Villion (Ill.)Zazie in der Metro |
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Paulus HochgattererDas Matratzenhaus |
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Dieter WellershoffDer Himmel ist kein Ort |
Carlo Bernasconi/Larissa BertonascoLa cucina verde |
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Frank SchirrmacherPayback |
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Barbara BeuysSophie Scholl |
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Scott HulerDie Sprache des Windes |
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Judith SchalanskyAtlas der abgelegenen Inseln |
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Claus Leggewie /Harald WelzerDas Ende der Welt, wie wir sie kannten |
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Alex RossThe Rest is Noise |
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Richard J. EvansDas Dritte Reich (Band 3) |
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Richard von WeizsäckerDer Weg zur Einheit |
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Kaffeehaus-Brevier |
John Green
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Albert Wendt
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Peggy Rathmann
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Carlos Ruiz ZafónDer dunkle Wächter |
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W. von Brdow / A. Kuhl (Ill.)Lola rast und andere schreckliche Geschichten |
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T. Bartels / T. Schlosser / Ulf. K. (Ill.)Fußball |
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James KrüssHenriette Bimmelbahn und ihre Freunde |
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Kirsten Boie/Barbara Scholz (Ill.)Der kleine Ritter Trenk |
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Rotraut Susanne BernerNacht-Wimmelbuch |
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A.A. Milne/E.H. Shepard (Ill.)Pu der Bär |
150 Jahre Arbeiter- und Freiheitslieder, Teil 3Dass nichts bleibt, wie es war! |
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Putumayo PresentsSouth Africa |
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Bonga, Wazimbo u.a.Luso Noir |
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Max RaabeÜbers Meer |
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Johann Sebastian BachMagnificat BMV 243 |
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Stacey KentRaconte-moi |
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Django's Spirit - A Tribute to Django Reinhardt |
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Paul MillnsCalling all Clowns |
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Martha Argerich/Nelson FreireSalzburg |
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150 Jahre Arbeiter- und Freiheitslieder, Teil 1Dass nichts bleibt, wie es war! |
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Neun Romane ich habe also einen "Roman in neun Geschichten" gelesen - aber mir kommt es vor, als seien es neun Romane gewesen. So dicht ist die Atmosphäre, so individuell sind die Personen, so lebhaft ist die Erinnerung. Natürlich muss jede Geschichte einzeln aufgenommen und verarbeitet werden. - Ein gelehrter Rezensent hat an dieser Stelle bemängelt, das Verfahren sei nicht neu. Was soll das? Die Literatur ist kein Neuigkeitenkabinett. Sie hat Platz für unendlich viele Variationen desselben Themas. Einzige Bedingung: dass einer schreiben kann. Ausserdem soll Kehlmanns Blick auf die abendlichen Favelas nicht photographisch exakt sein, nörgelt der Rezensent. Doch im Gegensatz etwa zum Reiseprospekt ist die Literatur nicht zur Faktenhuberei verpflichtet. Genauso wenig wie die Malerei. Jaja, die Kunst. Kehlmann sagt es so (S.53):"... mir ist so etwas egal". |
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So neu und gut? Gab es nicht 1999 schon einen "Roman in neun Teilen", ganz ähnlich unterschiedlichste Geschichten enthaltend, die ineinander und aufeinander bezogen sind, "Ghostwritten" (deutsch "Chaos") von David Mitchell nämlich? Ist auch das Doppelgänger-Motiv bereits unzählig oft verarbeitet, erinnert den Leser die Geschichte um den Schauspieler nicht doch an José Saramagos "O homem duplicado" (deutsch "Der Doppelgänger") von 2002? Muss denn die Darstellung des brasilianischen Schriftstellers, abgesehen von Ironie wie Nützlichkeit der Figur, so sehr mit Klischees verbrämt sein, bar verständiger Recherche und Sachkenntnis, die satirische Überhöhung erst zuließe? Denn "über der glitzernden Küste der Stadt Rio de Janeiro" "zwischen den Favelahütten" die "Schlangenlinien der ungepflasterten Straßen" zu sehen, ist ein wahres Kunststück, erst recht gar noch nachdem "die Sonne gesunken war". Neugierig wäre man auch auf das Wissen des Erzählers um den "besten Stuhlmacher São Paulos", der angeblich den Arbeitsstuhl "gefertigt" hat. Gewitzt und vergnüglich mag "Ruhm" sein, für "virtuos geschrieben" und "Weltliteratur" fehlt es zumindest mir aber in diesem Buch gelegentlich an neuen Ideen wie an Präzision. |
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