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Die Warnungen vor Terror und Kriminalität und die Annehmlichkeiten von Plastikkarten und Freundschaften im Internet lenken von einer Gefahr ab, die uns allen droht: dem transparenten Menschen. Bevor es so weit kommt, schlagen Juli Zeh und Ilija Trojanow mit einer engagierten Kampfschrift Alarm. Ihr Buch wird viele Menschen aufrütteln, die sich zu lange in falscher Sicherheit wiegten – denn unsere Bürgerrechte stehen auf dem Spiel. Alle sind scharf auf private Daten. Der Staat möchte die biologischen Merkmale der Bürger kennen. Die Wirtschaft kann gar nicht genug Informationen über die Vorlieben ihrer Kunden sammeln. Arbeitgeber suchen mit illegalen Überwachungsmaßnahmen nach schwarzen Schafen unter ihren Mitarbeitern. Die Warnungen vor Terror und Wirtschaftskriminalität lenken ab von einer Gefahr, die uns allen droht: dem transparenten Menschen. Der wird kein freier Mensch mehr sein. Nirgendwo wird er eine Privatsphäre finden, in der er tun und lassen kann, was er will, ohne sich zu sorgen, dafür Rechenschaft ablegen zu müssen. Bevor es so weit kommt, intervenieren Juli Zeh und Ilija Trojanow mit einer engagierten Kampfschrift. Wie viel sind uns unsere Bürgerrechte noch wert? Wer bedroht unsere Demokratie stärker: militante Islamisten oder die Befürworter einer totalen Überwachung? Wie können wir uns gegen den schleichenden Verlust unserer Freiheit wehren? Noch ist es nicht zu spät, eine größere Öffentlichkeit zu mobilisieren. Dieses Buch, zornig, ironisch und hochinformativ zugleich, wird viele Menschen aufrütteln, die sich viel zu lange in falscher Sicherheit wiegten. Zum Exklusiv-Interview mit Juli Zeh und Ilija Trojanow » Ilija Trojanow, 1965 in Sofia geboren, wuchs in Kenia auf und lebt heute in Wien. Er wurde vielfach ausgezeichnet, 2008 mit dem Berliner Literaturpreis und 2010 mit dem Würth-Preis für Europäische Literatur Mit dem Roman Der Weltensammler wurde er einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Ilija Trojanow ist Autor zahlreicher Romane und Essays und Herausgeber der Reihe Weltlese. Lesereisen ins Unbekannte bei der Büchergilde Gutenberg. Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, studierte Jura und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und war Gastdozentin in Leipzig, Düsseldorf und Witten. Sie ist Autorin mehrerer erfolgreicher Romane und erhielt zahlreiche Literaturpreise, zuletzt 2009 den Carl-Amery-Literaturpreis und den Spies-Literaturpreis der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz. Zum Abonnement der Edition Zeitkritik »
Leinen mit Schutzumschlag, 176 Seiten
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