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Kein Zweifel, Karl Marx und Friedrich Engels haben mit ihrem Konzept von einer klassenlosen Gesellschaft "die Verhältnisse zum Tanzen" gebracht. Doch die Debütanten haben sich nicht an die Schritte ihrer Tanzlehrer gehalten, und die revolutionäre Ballnacht mündete in eine absolute Sonnenfinsternis des menschlichen Geistes. Haben uns Marx und Engels zum gegenwärtigen Stand der Geschichte dennoch etwas Gültiges zu sagen, oder hat die stattgefundene revolutionäre Praxis ihre Schriften für immer entwertet? Es ist jedenfalls kein Zufall, dass sich viele der hier versammelten Textstellen lesen, als seien sie gerade eben erst geschrieben worden. Sie behandeln existentielle Kernprobleme und gesellschaftliche Grundkonflikte, die unser aller Lebenswirklichkeit bis heute fundamental prägen. Angesichts der intellektuellen Hüftsteifheit gegenwärtiger Realpolitik, könnte es eine lohnende Anstrengung sein, Marx und Engels aus den dogmatischen Korsetts ihrer Apologeten zu helfen, um sie zum Tanzen zu bringen. Dazu lädt dieses Bändchen ein. Die Büchergilde führte ein Exklusiv-Interview mit dem Autor.
Fester Einband, Lesebändchen, 96 Seiten
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