Exklusiv-Interview
mit Otmar Hitzelberger
über seinen Roman "Schritt
für Schritt ins Paradies"
"Ich bin aufgewacht und hab gesehen, woher wir kommen, wohin wir gehen, und
der lange Weg, der vor uns liegt, führt Schritt für Schritt ins Paradies."
Rio Reiser (Ton Steine Scherben)
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| © Alexander Geibel |
Worum geht es in Deinem Buch "Schritt für Schritt ins Paradies?
Es geht um Frankfurt und es geht um die Siebzigerjahre und es geht um die Arbeiter- und Lehrlingsbewegung in den Siebzigerjahren. Der Roman erzählt von drei Jugendlichen, die in dieser Zeit in Frankfurt ihr Unwesen getrieben haben. Alle drei haben bei der Stadt Frankfurt gelernt, und die Geschichte beginnt mit der Jugendvertreterwahl der Mechaniker, die bei der Stadt Frankfurt eine Ausbildung als Autoschlosser, Elektriker, Schlosser oder Schreiner machen. Das waren insgesamt etwa 120-140 Lehrlinge.
Ist das Buch autobiografisch oder ein Roman?
Gute Frage - eigentlich ist es ein autobiografischer Roman, aber ich habe mir die Freiheit genommen, aus vier Beziehungen eine zu machen, aus vier Freunden zwei zu machen, um nicht zu viele Personen zu haben. Der Roman spielt innerhalb von 6 Jahren. Die Zeit der Lehrlingsausbildung nimmt etwa zwei Drittel ein, und im letzten Teil geht es um die Frankfurter Szenegeschichte, um den Häuserkampf, um die besetzten Häuser, um die Zeit, in der es in Frankfurt jede Woche irgendwelche Demonstrationen gab, die Zeit, in der die drei Lehrlinge in diese Szene hineinwachsen und mit den politischen Größen zu tun haben.
In Deinem Buch wird ein Automatentrick geschildert, mit dem sich die Lehrlinge eine Menge Geld verdient haben. Wie funktionierte das?
Indem man einen Kinderfahrschein löste und gleichzeitig auf Rückgabe drückte, dadurch das Wechselgeld zurückbekam, dazu den Kinderfahrschein und das eingesetzte Geld, so dass man bei jedem Fahrschein DM 4,60 Gewinn machte. Dieses Spiel hat uns natürlich sehr viel Spaß gemacht, das war dann auch innerhalb einer Woche in aller Munde, dass man da richtig Geld machen kann und wir sind dann immer mit dicken Hosentaschen voller Hartgeld durch die Gegend gezogen.
Thema in "Schritt für Schritt ins Paradies" ist unter anderem die Hausbesetzung in den Siebzigern. Das galt damals ja als neue Lebensform, und Ihr wolltet das vorleben?
Wir haben damals in einem der vielen besetzten Häuser gewohnt, in dem freies und neues Leben propagiert wurde. Das Leben in dieser WG war für uns damals das Nonplusultra, ein Leben, das uns geprägt hat. Wir waren in der Vietnam-Bewegung, es ging um die Pinochet-Diktatur in Chile, das Franco-Regime in Spanien. Alles wurde diskutiert, an der Uni im Plenum besprochen und dann wurde demonstriert. Und schließlich gab es dort auch die tollen gut aussehenden Frauen. Wir haben unsere eigene Lebensform gelebt. Neben der Politik ging es auch um das Aufwachsen von Kindern in Wohngemeinschaften. Natürlich war das ein Experiment, das uns keiner vorgelebt hat. Aber wir wollten wissen: "Wie könnte ein neues Leben aussehen?"
Im Buch kommt ja alles vor, was die Siebzigerjahre ausgemacht hat. Bei der Musik von Ton Steine Scherben angefangen, über WGs, Hausbesetzungen, bis hin zu Räucherstäbchen und indischen Gurus.
Der indische Guru war natürlich Bhagwan, der in Oregon seinen Ashram aufgemacht hat. Wir waren ja auf der Suche nach dem Paradies, und keiner wusste so genau, wo das liegt. Also sind logischerweise auch einige nach Oregon gegangen. Sie haben geglaubt, dort sei das Paradies, und sie haben auch ihre Glückseligkeit gefunden. Einige sind hier geblieben und haben hier den Kampf fortgesetzt, und dann gab es ja auch noch die RAF und die ganze Auseinandersetzung über Gewalt: Wie geht man mit Gewalt um, gliedert man sich da ein - das waren alles Fragen, die wir uns gestellt haben und von der wir als Gruppe - wir sind als "Die Lehrlinge" in Erscheinung getreten sind - Abstand genommen haben. Wir hatten viel zu viel Lust am Leben. Wir haben ein super Leben geführt, wir haben uns ausgetauscht, wir haben was gemacht, wir waren aktiv. Das war auch mit ein Grund, dieses Buch zu schreiben. Ich habe einen Sohn, der ist Neunzehn. Ich wollte sehen, was ist damals eigentlich passiert, was passiert heute, was hat uns damals in diese Denkweise versetzt, was ist davon übrig geblieben? Und wir sehen's ja an unseren Ministern, vor allem an unserem Außenminister. Die waren ja damals in diesem Kampf mit dabei. Diese Zeit hat uns sehr geprägt und bestimmt auch weiter, wie wir leben.
Woher kam diese Motivation, nach alternativen Lebensformen zu suchen?
Die Generation meines Vaters war im Krieg. Sie kam zurück und schaffte den Wiederaufbau. Aber dann gab es 1963/64 die ersten Leute, die angefangen haben, darüber nachzudenken, wo unsere Welt hinsteuert. Das war der große Unterschied zur Nazivergangenheit - jetzt war Nein Sagen angesagt, nachdem jahrelang alle immer Ja gesagt hatten. Das war der Zeitpunkt an dem man all diese alten Hüte, all dies alten Zöpfe, dieses alte Denken abschaffen wollte. Es ging um freies Denken, freies Handeln, und darum, das zu tun, wozu man Lust hatte. Die Welt war im Umbruch, und in Amerika waren Hunderttausende auf der Straße gegen den Vietnamkrieg. Wir haben in einer revolutionären Zeit gelebt und gedacht, wir könnten alle davon überzeugen, wie man richtig lebt. Einfach das zu tun, was uns gut tut. Wir dachten: "Das ist die Message, let's go - lass es uns tun!
Was ist geblieben?
Ich bin eine Art Fossil. Aber gerade in einer Zeit, in der es vielen Leuten nicht besonders gut geht, wird es wieder wichtig, nach Werten zu suchen. Wir haben damals Werte gehabt und wir haben auch versucht, sie zu leben. Bei mir gilt nach wie vor dieser Geist und auch bei denen, mit denen ich was zu tun habe. Ich denke mir, das ist mein Leben, das ist mein einziges Leben, und ich will das Positive rausziehen und vermitteln. Das geht zurück auf die Zeit, in der ich sechszehn/siebzehn war, und ich merke auch bei meinem Dokumentarfilm über arbeitslose Kids, dass ich ein Stück weit das erlebt habe, was die gerade jetzt erleben. Ich versuche, ihnen mitzugeben: Wie eigenständig muss jemand sein, damit er seine Persönlichkeit entwickeln kann? Meiner Ansicht nach geht es immer nur um Persönlichkeit, um die eigene Persönlichkeit. Es geht darum, das zu leben. So ist auch das Buch entstanden. Als ich in Köln eine große Firma hatte und mir überlegt habe, wie geht das Leben überhaupt weiter? Ich fragte mich, was hast du überhaupt zu erzählen? Das hängt auch mit dieser Zeit zusammen, dich selber erklären zu wollen.
Hat dein Sohn das Buch gelesen?
Ja, denn das Filmdrehbuch ist auch fertig und wir wollen das irgendwie realisieren. Mein Sohn wird zum Casting gehen, um meine Rolle zu spielen. Ich glaube, die Kids stehen auf diese Geschichte. Es hängt natürlich immer ein bisschen von der Sozialisation der Kids ab. Die haben ja meistens Eltern, die in meinem Alter sind, die auch ähnliche Geschichten erlebt haben wie ich. So sind die Kinder erzogen oder sie wissen von dieser Zeit. Sie haben was mitgekriegt und wollen darüber was hören. Jedes Mal wenn ich von dieser Zeit erzähle, sind sie ganz wissbegierig.
Kinder können auch ins Gegenteil ihrer Eltern umschlagen.
Ich glaube, alle Kinder, die etwas mit Geschichte am Hut haben, die versuchen sich da ein bisschen rein zudenken, haben davon gehört und wissen von dieser Zeit. Man muss ja auch sehen, dass es eine historische Geschichte ist. Ich bin rein gewachsen in diese Zeit, genauso wie mein Sohn in die heutige Zeit hineinwächst und vielleicht mal seine Geschichte erzählt. Weniger dramatisch vermutlich, denn wenn ich mir überlege, das er all die Storys anbringt, die ich meinen Eltern zugemutet habe... das war schon ziemlich viel. Ich glaube, wenn mein Sohn, dasselbe bringen würde wie ich, dann wäre ich ziemlich sauer.
Wie seid ihr mit der Frage der Gewalt umgegangen?
Im Buch gibt es die Szene mit der Messerstecherei in der Kneipe. Damals ging es immer wieder um die Bereitschaft, Gewalt auszuüben, die auch Leben fordern konnte. Das ist im Buch mehr thematisiert als damals. Jetzt mit dem Abstand von dreißig Jahren denkt man darüber natürlich anders. Damals ist es einfach gemacht worden - Ende - Aus - Fertig. Wir waren immer ziemlich knapp an der Grenze zur Kriminalität. Wir hätten auch ganz schnell abgegriffen werden können als kriminelle Vereinigung. Da sind Aktionen gelaufen... wenn sie uns da erwischt hätten - das waren keine Jugendsünden mehr. Aber wir haben immer in dem Bewusstsein gehandelt, dass es gegen das Establishment geht. Es ging immer nur um die Sache. Wie haben nie danach gefragt, was uns das bringt, mit Geld hatten wir überhaupt nichts am Hut. Geld war Nebensache, und wir sind irgendwie durchgekommen. Wir haben alles einfach gemacht, egal ob das jetzt finanziell was gebracht hat oder nicht. Die Dinge mussten gemacht werden, um die Sache nach vorne zu treiben.
Wir war euer Verhältnis zu anderen linken Gruppen?
Wir waren blutjung, sechszehn, siebzehn, achtzehn Jahre alt, zu der Zeit, die das Buch beschreibt. Ich war mit fünfzehn in der KPDML, in der Roten Garde, in der Lehrlingsgruppe Ost. Wir haben Hegel gelesen und haben geglaubt, über Karl Marx und den Marxismus-Leninismus wird hier alles neu strukturiert und eingeordnet. Wir sind mit Leuten zusammengekommen, die auch schwer am Experimentieren waren, mit Studenten wie Günter Amendt oder Dany Cohn-Bendit. Dann gab es über den politischen Unterricht bei der Stadt, den wir erkämpft hatten, Richtungen, die sich weg von den marxistischen Gruppen entwickelt haben und mehr in die Spontibewegung hinein gingen, was uns auch vielmehr Spaß gemacht hat. Das war nicht so ideologisch, nicht so dogmatisch, es war freier, es war "Alles ist möglich". Natürlich gab es auch bei den Spontis die Betriebsgruppen wie bei Opel/Rüsselsheim: Mathias Beltz war dort, Joschka Fischer, da waren Jonny Klinke und Cohn-Bendit. Sie haben politische Arbeit gemacht, obwohl es dann auch für die Füße war. Die Proletarier haben gesagt, "Ihr habt ja `nen Vogel." Somit waren wir - die städtischen Lehrlinge - die einzigen Proletarier, die auch reagiert haben, beispielsweise über unser Jugendzentrum, das wir realisiert haben.
Gibt's das heute noch?
Das gibt's noch, das steht in Fechenheim. Das ist dort in der Schule. Das war unser erster erkämpfter Raum. Dann ging's nach Offenbach in die Rote Punkt-Aktion - sehr legendär - und ins erste besetzte Haus in Offenbach. Die Rote Punkt-Aktion, war eine Aktion gegen Fahrpreiserhöhung und gegen Verkehrsterror. Jeder, der bereit war in seinem Auto jemanden mitzunehmen, bekam einen roten Punkt ins Auto gehängt und konnte angehalten werden. Das Prinzip gilt ja auch heute noch: Wenn man die Zahl der Leute, die in einem Auto sitzen verdoppelt, gibt's die Hälfte der Autos auf den Straßen. So einfach war die Theorie, und sie hat funktioniert.
Wie gut kanntet ihr Joschka Fischer, Daniel Cohn-Bendit und andere prominente Vertreter der Frankfurter Szene?
Wir kannten uns über die Wohngemeinschaften und über die Aktionsplanung und da wir - salopp gesagt - sehr radikal waren, waren wir auch in dieser "Putztruppe" und hatten auch unseren Anteil an der einen oder anderen Aktion, so dass wir den Inner Circle dieser Spontigruppe gut gekannt haben. Man kannte sich und hat fast ein politisches Leben miteinander geführt. Ansonsten wurde aus dem einen ein Lektor in einem Verlag, ein anderer ist Steuerberater geworden. Von den Lehrlingen habe ich nur noch zu vier oder fünf Kontakt, die auch ihre Sache weiterverfolgt haben. Es hat sich eine Freundschaft entwickelt, die ein Leben lang halten wird. Es hat sich ein Lebensmodell entwickelt, dass aus dieser Zeit stammt.
Einige scheitern ja auch?
Dadurch, dass wir ein selbst verwaltetes Jugendzentrum in Fechenheim betrieben haben, haben wir unglaublich viele Leute angezogen. Es kamen Leute, die sich dort einfach aufgehoben gefühlt haben. Alle möglichen Typen sind gekommen, haben dort rumgehangen oder haben etwas mitorganisiert. Da gab es beispielsweise Python, der vielleicht geistig behindert war, und dort seinen Lebensmittelpunkt gefunden hat. Als das Zentrum auseinander gefallen ist, hat er gespürt, das es für ihn keinen Zusammenhalt mehr gibt und er hat sich umgebracht. Das gibt es ja auch heute: Leute, die mit der Gesellschaft nicht mehr klar kommen. Fee ist nach wie vor in Indien. Nicht mehr bei dem Meister, den gibt es ja nicht mehr, aber sie verfolgt nach wie vor die Bhagwan-Schiene. Das Zentrum gibt es ja nach wie vor und für ganz wenig Geld kann man da Meditation machen, was eine ganz gute Geschichte ist. Andere gehen ganz normal durchs Leben. Andere sind in der Politik. Von den Lehrlingen sind einige in der Gastronomie und versuchen sich da durchzuschlagen, mehr schlecht als recht. Klar, viele sind auf der Strecke geblieben.
Die Gesellschaft hat sich anders entwickelt. Was sagen die ehemaligen Mitstreiter zur Karriere von Joschka Fischer?
Ich find das okay, ich kann das akzeptieren. Es ist in Ordnung, dass der Joschka diese Karriere eingeschlagen hat. Ich finde es richtig, dass es solche Leute gibt. Er scheint auch diplomatisch geschickt zu handeln. Jeden anderen auf diesem Posten fände ich schlechter. Mein Problem ist vielleicht, dass ich in der Stadt eine Zusammenrottung von Leuten vermisse, die etwas nach vorne bringen, die neue Ideen haben. Leute, die in Formen leben, die damals interessant waren, die aber auch noch heute interessant sind. Wir kommen langsam in ein Alter, in dem man auch ganz schnell vereinsamt oder alleine ist, und das ist auch ein Punkt, den wir nie wollten. Mir fehlen heute die Keimzellen, die Denker, Vordenker, Macher, Visionäre, die eine Vorstellung davon haben, wie unser Leben weiter gehen und wie wir das gestalten können. Das ist eine Sache, die mir in der Stadt Frankfurt und in ganz Deutschland fehlt.
Du hast ja dann auch Film in Berlin studiert. Wie kam es dazu?
Film war für mich immer ein Ausdrucksmittel, mit dem man Geschichten erzählen kann. Istvan Szabo hat mal was ganz Kluges zu mir gesagt: "Otmar, es geht um deine Persönlichkeit. Wenn du diese Persönlichkeit entwickelst und groß machst, dann kannst Du Geschichten erzählen." Dieser Satz klingt mir immer im Ohr. Es war so, dass ein Filmemacher aus Berlin in unser besetztes Haus in die Bockenheimerstraße 93 kam und mich irgendwann fragte: "Otmar, hast du nicht Lust, in Berlin zu studieren?" So fing das an, damals gab es noch die 1/3-Parität in der Filmhochschule, dass auch 1/3 Nichtabiturienten aufgenommen wurden. Mit der Aufnahmeprüfung habe ich es geschafft, in der Auswahl der 1200 Bewerber unter den 30 zu sein, die dann eingeladen wurden. Das ist ja heute gar nicht mehr möglich. Die Arbeiterschicht, die ich repräsentiert habe, hat heute keinen Zugriff mehr zu der kulturellen Bildung, die ich dort genießen konnte. Heute gibt es eine klare Abgrenzung zwischen den Studierten gegenüber den Leuten, die vielleicht nur den Realschulabschluss haben. Die soziale Trennung der Klassen hat sich verschärft.
Du hast dir mit dem Filmemachen eine Nische gesucht, in der du so leben kannst, wie es deinen Vorstellungen entspricht?
Ich habe mir eine Ebene gesucht, wo ich mich nicht verbiegen muss und in der ich mein kurzes Leben mit Würde und Respekt leben kann. So gerade und so aufrecht wie möglich. Natürlich mit Abstrichen, aber auf jeden Fall kann ich jedem, mit dem ich zu tun habe in die Augen schauen. Ich kann offen reden und habe keine verbrannte Erde irgendwo hinterlassen. Dadurch, dass ich mich überall herumgetrieben habe, in Frankfurt, in Berlin, in Hamburg, in Köln, habe ich überall gute Freunde, und es werden immer mehr. Denn dir werden immer neue Leute vorgestellt, die ein ähnliches Kaliber haben. Leute, die versuchen, was zu machen, Künstler, Querdenker, Schriftsteller, Filmemacher. Und das ist auch das Problem unserer Gesellschaft, dass diese Querdenker nicht gefördert werden, um das Rad wieder anzutreiben.
Die Fragen stellte Jürgen Sander
Otmar Hitzelberger, 1955 in Frankfurt am Main geboren, machte in den Siebzigerjahren
eine Autoschlosserlehre und absolvierte 1985 sein Studium an der Deutschen
Film- und Fernsehakademie in Berlin. 1985 drehte er die Komödie Kranke
Männer, später Porträts, Werbe- und Industriefilme,
unter anderem für die Deutsche Bank - jenes Geldinstitut, das in den
Siebzigerjahren in Frankfurt Zielscheibe zahlreicher Angriffe war. Zur Zeit
arbeitet er an der Drehbuchfassung für seinen Roman Schritt
für Schritt ins Paradies.
Otmar Hitzelberger ist Vater von zwei Söhnen und lebt in Frankfurt am
Main.
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